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Rituale zum Einschlafen

Das ein oder andere Kind schläft nur sehr schwer ein und ist noch lange aktiv. Dies funktioniert natürlich nicht auf lange Sicht und ein strukturierter Schlaf-Rhythmus ist sinnvoll. Damit Ihr Baby schneller einschläft, empfehlen sich besondere Rituale, welches Ihrem Kind das Einschlafen erleichtern werden. Deshalb haben wir hier ein Paar Ideen und Inspirationen für Sie.

Spielen – Hierbei geht es natürlich nicht um wildes Toben, sondern ruhiges Spielen. Sie können beispielsweise ein Spielzeug mit zum Bett nehmen und etwas Schönes dazu erzählen, während das Kind etwas zum Anfassen hat.

Schlafhygiene – Eine abendliche Routine im Bad bringt Ruhe und stimmt das Baby auf das Schlafen ein. Hierzu kann das Windelwechseln, Waschen oder Zähneputzen gehören. Auch die Ergänzung mit Pflegeprodukten mit beruhigendem Duft oder ruhiger Musik kann Entspannung bringen.

Erzählen – Egal, ob Sie vom Tag erzählen oder eine Geschichte vorlesen. Meist findet ein Baby die ruhige Stimme der Eltern sehr entspannend und es hilft beiden Seiten, zur Ruhe zu kommen.

Gute Nacht wünschen – Viele Kinder mögen es, durch den Raum getragen zu werden und Geschwistern, dem Haustier oder dem Lieblingsspielplatz gute Nacht zu wünschen. Das bereitet Sie auf die Nacht vor und ist eine süße Geste.

Wir hoffen, diese Tipps erleichtern Ihrer Familie die Abendruhe und Ihr Baby schläft leichter ein.

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Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

Viele Frauen haben in der Schwangerschaft deutlich häufiger Kopfschmerzen als zuvor und leiden teilweise stark darunter. Dies hat verschiedene Ursachen und auch die Bekämpfung kann sehr unterschiedlich aussehen. Im Folgenden lesen Sie mehr darüber!

Was sind die Ursachen?
Die Ursachen können sehr variieren, sollten aber möglichst auch herausgefunden werden. Schließlich sollten Sie in der Schwangerschaft die meisten Medikamente meiden und demzufolge auf natürliche Hausmittel zurückgreifen. Je nach Ursache können diese aber sehr unterschiedlich sein. Die gängigsten Ursachen sind:

  • Die Hormonumstellung während einer Schwangerschaft
  • Emotionen wie Stress, Aufregung oder Überforderung
  • Flüssigkeitsmangel als Folge von zu wenigem Trinken
  • Ein Mangel an Bewegung
  • Verspannungen durch den sich verändernden Körper
  • Eine Veränderung der Ernährung
  • Ein plötzlicher Verzicht auf Alltagsdrogen wie Alkohol, Koffein und Nikotin
  • Ein zu hoher oder tiefer Blutdruck
  • Eisenmangel

Wenn Sie selbst die Ursache nicht entdecken können, hilft es meist, eine Art Tagebuch zu führen. Dort fassen Sie zusammen, wann welche Kopfschmerzen aufkamen und wie Ihr Tag und Ihre Ernährung aussah. Mit diesem sollten Sie die Ursache identifizieren können und können zu einem der folgenden Mittel greifen, um die Schmerzen zu lindern.

Welche Hausmittel helfen?
Vor allem in der Schwangerschaft ist es nicht ratsam, sofort auf starke Schmerzmittel zurückzugreifen. Vielmehr sollten Sie zuerst ein Paar Hausmittel testen und herausfinden, welche davon helfen!

  • Ausreichendes Trinken und die richtige Ernährung: Flüssigkeitsmangel ist eine sehr häufige Ursache, da viele Schwangere noch weniger Durst haben als zuvor. Oft hilft es also schon, ein großes Glas Wasser zu trinken um die leichten Schmerzen zu beenden. Auch auf die richtige Ernährung sollte geachtet werden. Hier ist vor allem ein konstanter Blutzuckerspiegel wichtig, welcher vor allem durch regelmäßiges und ballaststoffreiches Essen gewährleistet wird.
  • Bewegung an der frischen Luft: Ein wenig Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und wenn zusätzlich noch frische Luft geatmet werden kann, sollten Kopfschmerzen schnell vertrieben sein.
  • Vermeidung von Stress und Anspannung: Gerade, wenn bei Ihnen vor allem Emotionen zu Kopfschmerzen führen, sollten Sie versuchen die Situationen zu verringern, die diese hervorrufen. Das ist natürlich leicht gesagt und schwer umzusetzen. Es lohnt sich aber wirklich sehr und wird Ihnen langfristig weniger Schmerzen bereiten!
  • Pausen: Daran anschließend sollten Sie unbedingt auf Ihren Körper hören und eine Pause machen, wenn diese verlangt wird. Gerade in der Schwangerschaft schlafen viele Frauen schlechter und wenn dieser nachgeholt werden sollte, sollten Sie dem auch nachgeben!
  • Ätherische Öle: Vielen Frauen helfen auch ätherische Öle, welche beruhigend und schmerzlindernd wirken. Diese können beispielsweise auf die Schläfen oder das Dekolleté aufgetragen werden und können bei akuten Schmerzen helfen!
  • Homöopathie
  • Akupunktur
  • Taping

Wenn all diese Mittel keine Besserung bringen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und mit diesem das weitere Vorgehen besprechen. Dieser kann beispielsweise einen Bluttest machen oder entsprechende Medikamente verschreiben. Auf keinen Fall sollten Sie unabgesprochen zu starker Medizin greifen – Dies könnte Ihrem Kind schaden.

Wir hoffen, diese Tipps haben Ihnen geholfen!
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Hebammenpraxis Langenhagen Blog Schwangerschaftsdepressionen
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Schwangerschaftsdespressionen

Nicht für jede Mutter ist eine Schwangerschaft das pure Glück – Einige Frauen leiden unter einer sogenannten „Schwangerschaftsdepression“, welche die Schwangerschaft deutlich schwerer macht. Im Normalfall sollte diese innerhalb einiger Wochen auch wieder zurückgehen, dennoch sollten die Symptome nicht zu sehr auf die leichte Schulter genommen werden. Dies könnte zu bleibenden Schäden für Sie und Ihr Kind führen. Wir haben deshalb einige Punkte zusammengefasst, welche jede von Ihnen wissen sollte.

Welche Symptome tauchen auf?

Aufgrund der Hormone sind Stimmungsschwankungen während einer Schwangerschaft relativ normal, weshalb eine Schwangerschaftsdepression häufig übersehen wird. Die folgende Liste soll Ihnen einen kleinen Überblick auf die Symptome geben, welche vor allem in der Kombination eindeutige Hinweise auf eine Schwangerschaftsdepression geben.

  • anhaltende Niedergeschlagenheit und Traurigkeit
  • Verlust der Lebenslust, keine Freude mehr daran, Dinge zu unternehmen
  • Appetitverlust
  • Schlaflosigkeit
  • ständiges Grübeln, ob man eine gute Mutter wird
  • ständige Sorgen um die eigene Gesundheit und die des Kindes

Wenn diese Symptome zwei Wochen und länger anhalten, sollte die werdende Mutter den Arzt oder die Hebamme konsultieren und entsprechende Probleme ansprechen. Dies sollte keinesfalls peinlich sein und ist eine ernst zunehmende Erkrankung, welche entsprechender Maßnahmen bedarf. Schließlich sollte das Wohlbefinden der Mutter und ihres Kindes an oberster Stelle stehen.

Im Übrigen handelt es sich bei einer Schwangerschaftsdepression keinesfalls um reine hormonelle Verstimmungen, vielmehr handelt es sich um eine richtige Depression, welche durch die Veränderungen ausgelöst wird.

Dies ist nicht nur gefährlich für die Mutter, sondern auch das Ungeborene kann Schaden nehmen. So kann es beispielsweise zu Entwicklungsverzögerungen und Frühgeburten kommen, welche natürlich nachhaltige Schäden herbeiführen können. Auch für die Mutter kann eine fehlende Behandlung Folgeschäden wie eine Wochenbettdepression hervorrufen.

Was kann also bei einer auftretenden Schwangerschaftsdepression getan werden?

In vielen Fällen legen sich die Symptome innerhalb kurzer Zeit von selbst. Unterstützt werden kann dieser Prozess durch lange Spaziergänge, Yoga, homöopathische Mittel, Akupunktur oder Bachblüten. Klingen die Symptome dennoch nicht ab, sollten Sie auf jeden Fall zu einem Arzt oder zu Ihrer Hebamme gehen. Diese wissen Rat und verweisen Sie im Ernstfall an einen Experten – Keinesfalls sollten Sie das auf die leichte Schulter nehmen!

Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Tipp um die Schwangerschaftsdepression schon am Ausbrechen zu hindern.

  • Mit dem Partner, Freunden oder der Familie über mögliche Ängste sprechen
  • So wenig wie möglich unter Druck setzen
  • Eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit genug Trinken
  • Regelmäßiges Bewegen an der frischen Luft
  • Entspannungstechniken oder auch Yoga-Kurse etc.

Nehmen Sie Schwangerschaftsdepressionen auf jeden Fall ernst und lassen Sie sich helfen, das könnte sonst große Auswirkungen für Sie und Ihr ungeborenes Kind haben. Auch wenn Sie das Gefühl haben, eine Mutter in Ihrem Umfeld würde darunter leiden, sollten Sie nicht zögern, diese darauf anzusprechen und im Ernstfall einen Experten aufzusuchen!

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Baby Kälte Winter
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Babys vor der Kälte schützen

Langsam aber sicher wird es immer kälter und der langersehnte Winter kommt. Während Sie die kalten Temperaturen wahrscheinlich gut vertragen, so kann ein Baby noch nicht optimal damit umgehen und auch nicht äußern, wie sehr es friert. Deshalb haben wir hier einige Tipps, wie Sie Ihr Kind vor der Kälte schützen.

  • Richtige Kleidung

Sie sollten Ihr Kind warm genug anziehen – Aber nicht mit einer dicken Schicht, sondern viel eher mehreren dünnen Schichten im „Zwiebellook“. Zum einen hält dies aufgrund der Luft zwischen den Schichten besser warm, zum anderem können Sie so während des Tages besser nachregulieren und eine Schicht ausziehen, wenn es zu warm werden sollte. Sie sollten natürlich darauf achten, dass dem Kind nicht zu warm wird und es anfängt zu schwitzen – dann kann es schnell zu einer Erkältung kommen. Ob Ihrem Kind zu warm ist und es schwitzt kann man am besten im Nacken des Babys fühlen.

  • Kinderwagen

Je nach Temperatur sollten Sie den Kinderwagen zusätzlich mit einem Wintersack, einer Decke, Kissen oder einem Fell ausstatten, so dass es in diesem wärmer ist. Dies ist außerdem deutlich sicherer als zu dicke Kleidung in der Babyschale, da so der Gurt besser anliegt. Außerdem sollten Sie diesen, genauso wie die Babyschale, am besten in beheizten Räumen lagern und keinesfalls draußen. Wenn der Wagen zu kalt ist, wird Ihr Kind sehr schnell frieren und eine Temperaturanpassung wird schwer. Eine tolle Alternative zum Kinderwagen ist auch das Tragen des Kindes am Körper – Durch Ihre Körperwärme ist es dort wohlig warm und die Bindung wird auch gefördert!

  • Im Geschäft

Auch bei einem kurzen Aufenthalt drinnen, sollten Sie den Kinderwagen auf jeden Fall öffnen und mindestens eine Kleidungsschicht entfernen. Sonst gerät das Kind schnell ins Schwitzen und friert dann, wenn Sie wieder rausgehen. Dies hat oft eine Erkältung zur Folge, welche Sie leicht verhindern könnten.

  • Haut des Kindes schützen

Wenn die Luft zu kalt ist und Ihr Kind sowieso eine empfindliche Haut hat, empfiehlt es sich, diese besonders zu schützen. Dies geschieht am besten mit besonders fettreicher Creme, welche die Haut vor dem Austrocknen bewahrt.

Mit diesen Tipps sollten Sie auf die kommenden Temperaturen gut eingestellt sein, so dass auch niemand krank wird. Je kälter es ist, desto kürzer sollten die Aufenthalte im Freien sein – Schließlich muss Ihr Kind erst nach und nach lernen, mit der Kälte umzugehen.

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Schlaflosigkeit in der Schwangerschaft
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Schlaflosigkeit in der Schwangerschaft

Viele Frauen berichten davon, dass sie in der Schwangerschaft deutlich schlechter und weniger schlafen. Kombiniert mit dem sowieso sehr gestressten Körper führt das zu einer großen Belastung, welche bestmöglich reduziert werden sollte.

Doch warum leiden überhaupt so viele Frauen darunter?

Im ersten Trimester sorgt vor allem die hormonelle Umstellung für schlaflose Nächte. Der Körper passt sich an die neuen Umstände an und darunter leidet oft auch der Schlafrhythmus. Außerdem machen sich in dieser Phase viele werdende Mütter Gedanken und Sorgen über den weiteren Verlauf der Schwangerschaft und die kommenden Veränderungen. Natürlich halten auch diese Gedanken von einem ruhigen Schlaf ab!

Im zweiten Trimester hat sich der Körper meist angepasst und Schlafprobleme werden oft seltener – Genießen Sie diese Zeit und entspannen Sie sich so gut wie möglich!
Denn im dritten Trimester werden die Schlafstörungen häufig wieder mehr. Die körperliche Belastung wird immer stärker und macht es schwer, die richtige Schlafposition zu finden. Zusätzliche Schmerzen können das Einschlafen erschweren, genauso ist auch der ständige Blasendruck ein Problem. Die Position des ungeborenen Babys sorgt häufig für einen starken und häufigen Harndrang, der die Frau ständig vom Schlafen abhält. Zuletzt sind auch die Babys durch hormonelle Einflüsse besonders aktiv, wenn die Mutter zur Ruhe kommt und ein strampelndes Baby hält natürlich von einem tiefen Schlaf ab.

Doch was kann getan werden?

  1. Passen Sie Ihren Tagesrhythmus an: Aktive Tätigkeiten sollten Sie an den Anfang des Tages legen und abends eher zu entspannteren Aufgaben wechseln. Auf diese Weise werden Sie gegen Abend deutlich müder und können hoffentlich leichter einschlafen.
  2. Auch der Trinkrhythmus sollte sich etwas ändern: Trinken Sie vor allem im Laufe des Tages genug, so dass Sie abends nicht mehr so durstig sind. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass Sie zusätzlich nachts noch öfter auf Toilette gehen müssen.
  3. Führen Sie am Abend Entspannungsrituale ein: Egal, ob Sie am besten beim Lesen, bei einem warmen Bad oder einer Massage durch den Partner entspannen. Versuchen Sie, gegen Abend abzuschalten und so bestmöglich in den Schlaf zu finden.
  4. Legen Sie sich ein Stillkissen zu: Wenn der Bauch immer größer wird, werden viele Frauen zu Seitenschläfern und damit Sie hier eine bequeme Position finden, lohnt sich oft ein Stillkissen! Wenn der Bauch darauf abgelegt ist, haben viele Frauen deutlich weniger Schmerzen – Also probieren Sie es aus!

Hoffentlich helfen Ihnen diese Tipps und Sie schlafen besser und durch!

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Babys erstes Weihnachten
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Das erste Weihnachten mit Baby

An das erste Weihnachten mit dem Neugeborenen haben die meisten frischen Eltern hohe Erwartungen. Schließlich hat die Geburt eine große Veränderung im Leben mit sich gebracht und auch das Weihnachtsfest bekommt mit einem Kind einen ganz neuen Wert. Damit Sie aber nicht in Stress verfallen und trotzdem eine entspannte Zeit haben, haben wir hier einige Tipps für Sie zusammengestellt.

1. Sorgfältige Planung und Vorbereitung
Der Grund, weshalb dieser Post schon jetzt erscheint ist es vor allem, Ihnen genug Zeit zu geben, das Ihr Weihnachten ausreichend zu planen. Natürlich müssen Sie Ihre Weihnachtszeit nicht ins kleinste Detail durchplanen – Ein wenig Struktur hilf aber ungemein! Wenn Sie rechtzeitig wissen, wann was zu tun ist, ist das Risiko in unnötigen Stress zu verfallen, deutlich geringer. Machen Sie sich einfach eine kleine Übersicht und schon werden Sie merken, dass alles viel einfacher von der Hand geht.

2. Entspannte Grundhaltung
Versuchen Sie so gelassen wie möglich zu bleiben. Auch wenn diesem Weihnachten oft ein besonderer Stellenwert eingeräumt wird, so ist es dennoch nur eines von hoffentlich vielen, welches Sie mit Ihrer Familie feiern werden. Je entspannter Sie sind, desto leichter lassen sich die kleinen Herausforderungen bewältigen und auch Ihr Baby wird deutlich gelassener bleiben, was Ihnen wiederum einigen Stress erspart.

3. Absprechen der Rituale
Vor allem in der eigenen Kindheit haben meist beide Partner besondere Rituale zu Weihnachten gehabt, welche Sie natürlich auch an Ihr eigenes Kind weitergeben wollen. Dass sich diese
unterscheiden kann natürlich gut sein und so ist es sinnvoll, im Vorhinein darüber zu sprechen, um Missverständnisse zu vermeiden. Eine Streiterei über Kleinigkeiten würden nur die Feststimmung nehmen und das wäre zu schade um die schöne Zeit!

4. Keine großen Experimente in der Küche
Gerade zu Weihnachten werden oft große Menüs aufgefahren und auch das ein oder andere neue Gericht wird ausprobiert. Sollten Sie als frische Eltern Gastgeber an den Festtagen sein, sollten Sie es sich aber nicht zu schwermachen und eher auf erprobte und einfache Speisen setzen. Dem Rest der Familie werden auch diese hervorragend schmecken und Sie vermeiden sich selbst zu großen Stress!

5. Nicht zu viele Geschenke
Sie selbst müssen Ihrem Kind in den allermeisten Fällen nicht wirklich Geschenke machen – Oft werden diese schon aus der ganzen Familie mit Präsenten überhäuf. Je nach Alter bekommt dieses es kaum mit und auch sonst sollte das Fest nicht nur aus dem Schenken bestehen. Nehmen Sie sich also diese Aufgabe und machen es sich ein wenig einfacher und das Fest wird trotzdem ein Erfolg. Wir hoffen natürlich, dass Ihnen diese Tipps weiterhelfen und Sie ein wundervolles erstes Weihnachten feiern – Und wenn nicht, dann ist das eben auch nicht schlimm, versprochen!

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Hebammenpraxis Langenhagen Baby Schlaf
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Wie viel Schlaf braucht ein Baby eigentlich?

Sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ist ausreichender und erholsamer Schlaf sehr wichtig, um die Energiespeicher wieder zu füllen. Auch für Entwicklungs- und Wachstumsprozesse braucht ein Baby genug Schlaf. Doch wie viel genau benötigt wird, wissen Eltern oft nicht. Wir haben im Folgenden einige Informationen für Sie als Orientierung zusammengefasst. Dennoch hat ihr Kind individuelle Bedürfnisse und Abweichungen sind nicht gleich Grund zur Sorge!

Neugeborene

Vor allem Neugeborene haben ein ziemlich großes Schlafbedürfnis und das sollte Ihnen auch erfüllt werden! Die etwa 16 bis 18 benötigten Stunden Schlaf teilen sich aber oft in kleinere Blöcke von zwei bis drei Stunden auf, zwischen welchen sie meist gestillt werden wollen. Ein gewöhnlicher Schlafrhythmus liegt zu diesem Zeitpunkt keinesfalls vor und sollte auch nicht von den Eltern erwartet werden.

Drei bis sechs Monate

In diesem Alter entwickeln die Babys langsam einen gewöhnlicheren Schlafrhythmus. Ein immer größerer Teil der etwa 14 bis 15 benötigten Stunden Schlaf konzentriert sich auf die Nacht und auch einzelne Schlafperioden verlängern sich.

Sechs bis zwölf Monate

Der Schlafrhythmus normalisiert sich immer weiter und die nun noch etwa 13 bis 14 benötigten Stunden Schlaf teilen sich immer häufiger so auf, dass auch die Eltern nachts langsam in Ruhe schlafen können.

Ab einem Jahr

Ab diesem Alter schlafen die Kinder meist nun wirklich zum allergrößten Teil in der Nacht und nur noch ein kleiner Vormittags- oder Nachmittagsschlaf ergänzt die geschlafene Zeit zu etwa zwölf bis 14 Stunden.

Ab fünf Jahren

Nun haben die Kinder meist einen gewöhnlichen Schlafrhythmus und sie brauchen immer seltener Schlaf über den Tag. In den meisten Fällen schlafen sie die Nacht durch und sind dann erholt und fit für den Tag.

Wenn Ihr Kind auch nach weniger Stunden Schlaf vollkommen erholt ist, sollten Sie sich absolut keine Gedanken machen. Diese Zahlen dienen nur als Orientierung und je nach Aktivitäten kann das Schlafbedürfnis auch sehr von Tag zu Tag schwanken. Seien Sie einfach aufmerksam und gehen auf die Signale Ihres Kindes ein – Das wird Ihrem Kind am besten tun.

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So klappt das Stillen – Acht Tipps für Sie

Vor allem die ersten Stilleinheiten stellen Mutter und Kind häufig vor eine Herausforderung, der sich die ein oder andere Mutter nicht gewachsen fühlt. Hier haben wir einige Tipps für Sie, um Ihnen die Situation zu erleichtern und für ein möglichst angenehmes Stillen zu sorgen.

1. Lassen Sie sich unterstützen!

Auch wenn Sie im Vorfeld wahrscheinlich schon mit vielen Müttern über das Stillen gesprochen haben, so ist es dennoch eine ganz individuelle Erfahrung, auf die Sie sich nur kaum vorbereiten können. Umso wichtiger ist es, Hilfe anzunehmen und sich unterstützen zu lassen. Sowohl Krankenschwestern im Krankenhaus als auch Ihre Hebamme wird Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und so diesen Prozess so einfach wie nur möglich für Sie machen.

2. Vertrauen Sie sich und Ihren Fähigkeiten

Lassen Sie sich auch durch kleine Rückschläge nicht zu sehr verunsichern und vertrauen Sie darauf, dass Sie es schaffen werden. Mit dieser selbstsicheren und entspannteren Haltung wird es Ihnen deutlich leichter fallen – Versprochen!

3. Beginnen Sie so früh wie möglich

Schon in den ersten Stunden nach der Geburt ist es ratsam, das Kind das erste Mal anzulegen. Auch wenn der Milcheinschuss erst einige Tage später kommt, aber die Vormilch ist bereits vorhanden. In dieser sind die benötigten Nährstoffe alle sehr konzentriert enthalten und zusätzlich wird durch das Anlegen der Milchfluss gefördert.

4. Einen ruhigen Ort schaffen

Vor allem bei den ersten Stilleinheiten sollten Sie auf eine ruhige Umgebung achten. So wird das Baby nicht abgelenkt und die Gefahr wird vermindert, dass es sich während des Trinkens erschreckt. Dann könnte es sich verschlucken und Blähungen bekommen.

5. Haben Sie Geduld

Natürlich tritt in den ersten Tagen die ein oder andere Komplikation auf. Nur selten sind diese vorhersehbar und meistens werden Sie einiges von Ihnen abverlangen. Wenn aber die erste Phase überstanden ist werden Sie feststellen, dass es sich vollkommen gelohnt hat!

6. Auf die Bedürfnisse eingehen

Besonders in der ersten Zeit sollten Sie Ihr Neugeborenes so häufig stillen, wie es danach verlang. Auch wenn Ihnen das zu häufig vorkommt, so ist es ratsam genau auf das Kind zu hören. Mit der Zeit ist es aber sinnvoll einen regelmäßigen Still-Rhythmus aufzubauen, so dass auch Sie langsam wieder einen Tages-Rhythmus aufbauen können.

7. Reicht die Milch aus?

Wenn Sie aufmerksam mit Ihrem Baby umgehen, werden Sie schnell sehen, ob es ausreichend mit Milch versorgt ist. Eine glatte, rosige Haut, ein gesundes Erscheinungsbild und entsprechende Fortschritte auf der Waage sind hier klare Indizien. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Milch nicht ausreicht halten Sie ruhig Rücksprache mit der Hebamme oder dem Arzt. Dann können Sie das weitere Handeln ganz genau besprechen.

Mit diesen Tipps sollte Ihnen das Stillen etwas leichter fallen und Ihnen die eventuell vorhandene Angst nehmen – Sie schaffen das!

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Der Tipp für das Wochenbett: Stillkugeln

Vor allem in den ersten Tagen und Wochen vernachlässigen einige Frauen gelegentlich, genug zu essen, so dass sie sich und ihr Kind ausreichend versorgen können. Auch wenn diese Zeit äußerst spannend und intensiv sind, sollten Sie unbedingt darauf achten, genug Energie zu sich zu nehmen, damit Sie der neuen Situation auf jeden Fall gewachsen sind. Ein hilfreicher Tipp hierbei sind sogenannte Stillkugeln, oft auch als Energiebällchen bezeichnet. Diese können aus Nüssen, Samen, Trockenfrüchten, Getreideflocken, Butter oder´und Honig bestehen und sind so wahre Energielieferanten. Der Vorteil bei diesen liegt darin, dass sie bestens für mehrere Tage vorbereitet werden können und schnell gegessen werden können. Auf diese Weise sind sie immer mit Energie versorgt.
Auch die Milchproduktion wird durch die Zuführung von genug Energie nachweislich gefördert und so machen Sie es sich und Ihrem Kind ganz eindeutig leichter.

Deshalb haben hier ein Rezept für Stillkugeln für Sie – Der Ideenvielfalt sind aber keine Grenzen gesetzt und Sie können gern mit den genannten Zutaten rumexperimentieren!

8 Datteln, Aprikosen oder Feigen
130g Nüsse nach Wahl
3 EL Wasser oder Milch
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
2 EL Sesam, Kokosflocken, gehackte Nüsse oder Kakaopulver

1. Zerkleinern Sie die Trockenfrüchte und Nüsse so fein, wie es Ihnen am besten schmeckt.
2. Geben Sie so viel Flüssigkeit hinzu, dass durch Kneten eine homogene, klebrige Masse entsteht. Außerdem geben Sie nun etwas Salz und Zimt dazu.
3. Nun formen Sie aus der Masse zwei bis drei Zentimeter große Kugeln und wälzen diese je nach Lust in Sesam, Kokosflocken, gehackten Nüsse oder Kakaopulver.

Sie werden die Kugeln lieben – Da sind wir uns sicher!

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Tipps bei Schlafproblemen in der Schwangerschaft

Einige Frauen haben während der Schwangerschaft früher oder später Probleme mit dem Schlafen. Da aber schon die Tage anstrengender werden, wenn ein Kind im Bauch heranwächst, wird der Schlaf immer wichtiger. Deshalb haben wir hier einige Tipps für Sie zusammengefasst mit welchen Sie die Probleme so schnell wie möglich beheben können.

1. Andere Schlafpositionen ausprobieren

Der Schwangerschaftsbauch macht das Schlafen in der gewohnten Position häufig problematisch oder gar unmöglich. Deshalb sollten Sie hier auch neuen Positionen eine Chance geben. Beispielsweise schlafen viele schwangere Frauen gern mit einem Stillkissen, mit welchem sie ihren Bauch stützen können.

2. Krämpfe vorbeugen

Einige schwangere Frauen neigen dazu, unter einem Magnesiummangel zu leiden. Durch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel können Sie hier vorbeugen und damit Krämpfe in der Nacht bekämpfen. Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder einem Arzt über sinnvolle Optionen.

3. Frische Luft tanken

Ein kleiner abendlicher Spaziergang an der frischen Luft oder/und ein gut gelüftetes Schlafzimmer sorgen nachweislich für besseren Schlaf. Gerade wenn Sie zu Schlafproblemen neigen sind beide Dinge deshalb sinnvoll.

4. Für Entspannung sorgen

Durch entsprechende Atem- oder anderen Entspannungsübungen sollten Sie vor dem Einschlafen für die eigene Entspannung sorgen. Das hilft um negative Gedanken zu verbannen und besser einschlafen zu können.

5. Die Gelegenheit nutzen

Wenn die Nacht trotz der vorangegangenen Tipps nicht allzu erholsam war und Sie tagsüber die Chance haben, eine kurze Pause zu machen – Nutzen Sie diese! Holen Sie ruhig ein wenig Schlaf nach, wenn Sie das Bedürfnis dazu haben. Aber achten Sie darauf, nicht allzu lang zu schlafen – Dann wird die folgende Nacht wieder deutlich schwerer.

Mit diesen Tipps sollte Ihnen das Ein- und Durchschlafen deutlich leichter fallen und die Nächte sollten wieder mehr Erholung bringen!

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