• 19. Februar 2019

Schwangerschaftsdespressionen

Schwangerschaftsdespressionen

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Nicht für jede Mutter ist eine Schwangerschaft das pure Glück – Einige Frauen leiden unter einer sogenannten „Schwangerschaftsdepression“, welche die Schwangerschaft deutlich schwerer macht. Im Normalfall sollte diese innerhalb einiger Wochen auch wieder zurückgehen, dennoch sollten die Symptome nicht zu sehr auf die leichte Schulter genommen werden. Dies könnte zu bleibenden Schäden für Sie und Ihr Kind führen. Wir haben deshalb einige Punkte zusammengefasst, welche jede von Ihnen wissen sollte.

Welche Symptome tauchen auf?

Aufgrund der Hormone sind Stimmungsschwankungen während einer Schwangerschaft relativ normal, weshalb eine Schwangerschaftsdepression häufig übersehen wird. Die folgende Liste soll Ihnen einen kleinen Überblick auf die Symptome geben, welche vor allem in der Kombination eindeutige Hinweise auf eine Schwangerschaftsdepression geben.

  • anhaltende Niedergeschlagenheit und Traurigkeit
  • Verlust der Lebenslust, keine Freude mehr daran, Dinge zu unternehmen
  • Appetitverlust
  • Schlaflosigkeit
  • ständiges Grübeln, ob man eine gute Mutter wird
  • ständige Sorgen um die eigene Gesundheit und die des Kindes

Wenn diese Symptome zwei Wochen und länger anhalten, sollte die werdende Mutter den Arzt oder die Hebamme konsultieren und entsprechende Probleme ansprechen. Dies sollte keinesfalls peinlich sein und ist eine ernst zunehmende Erkrankung, welche entsprechender Maßnahmen bedarf. Schließlich sollte das Wohlbefinden der Mutter und ihres Kindes an oberster Stelle stehen.

Im Übrigen handelt es sich bei einer Schwangerschaftsdepression keinesfalls um reine hormonelle Verstimmungen, vielmehr handelt es sich um eine richtige Depression, welche durch die Veränderungen ausgelöst wird.

Dies ist nicht nur gefährlich für die Mutter, sondern auch das Ungeborene kann Schaden nehmen. So kann es beispielsweise zu Entwicklungsverzögerungen und Frühgeburten kommen, welche natürlich nachhaltige Schäden herbeiführen können. Auch für die Mutter kann eine fehlende Behandlung Folgeschäden wie eine Wochenbettdepression hervorrufen.

Was kann also bei einer auftretenden Schwangerschaftsdepression getan werden?

In vielen Fällen legen sich die Symptome innerhalb kurzer Zeit von selbst. Unterstützt werden kann dieser Prozess durch lange Spaziergänge, Yoga, homöopathische Mittel, Akupunktur oder Bachblüten. Klingen die Symptome dennoch nicht ab, sollten Sie auf jeden Fall zu einem Arzt oder zu Ihrer Hebamme gehen. Diese wissen Rat und verweisen Sie im Ernstfall an einen Experten – Keinesfalls sollten Sie das auf die leichte Schulter nehmen!

Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Tipp um die Schwangerschaftsdepression schon am Ausbrechen zu hindern.

  • Mit dem Partner, Freunden oder der Familie über mögliche Ängste sprechen
  • So wenig wie möglich unter Druck setzen
  • Eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit genug Trinken
  • Regelmäßiges Bewegen an der frischen Luft
  • Entspannungstechniken oder auch Yoga-Kurse etc.

Nehmen Sie Schwangerschaftsdepressionen auf jeden Fall ernst und lassen Sie sich helfen, das könnte sonst große Auswirkungen für Sie und Ihr ungeborenes Kind haben. Auch wenn Sie das Gefühl haben, eine Mutter in Ihrem Umfeld würde darunter leiden, sollten Sie nicht zögern, diese darauf anzusprechen und im Ernstfall einen Experten aufzusuchen!

Ihre Hebammenpraxis Langenhagen